E-Paper - 31. Oktober 2018
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Kommt Mister Right aus Huttwil?

Von Rahel von Arx

Der 22-jährige Jan Gudde ist einer der 19 Anwärter für den «Swiss Men’s Award». In Zweierteams machen sich die Schweizer Promis Adela Smajic mit Tobias Rentsch, Janosch Nietlispach mit Kristina Radovic sowie Rafael Beutl mit Nadine Vinzens auf die Suche nach einem männlichen Gesamtpaket dem Mister Right.

Huttwil «Ich bin ein bodenständiger Typ», sagt Kandidat Jan Gudde von sich selbst. Der 22-jährige Huttwiler tritt am «Swiss Men’s Award» im Team seines Bruders Rafael Beutel und Nadine Vinzens an. Gudde ist ein passionierter Sportler, weshalb er überhaupt erst am Contest teilgenommen hat. «Mein Bruder machte mir die Teilnahme mit den Challenges schmackhaft, vorerst war ich nicht wirklich überzeugt, dass die Wahl das Richtige für mich ist.» Da er sehr ehrgeizig sei, reizten ihn die sportlichen Herausforderungen und Wettkämpfe schlussendlich aber doch. Aus dem selben Grund bestritt der Huttwiler ebenfalls die beiden Parkours der TV-Show «Ninja Warrior» in der Schweiz wie auch in Deutschland. Stetig an seiner Seite war dabei seine Familie. Sie unterstützt ihn, wie sie es auch schon bei Jans älterem Bruder Rafael Beutl, tat. Dieser nahm 2010 an den Mister Schweiz-Wahlen teil und suchte 2016 als Bachelor seine Traumfrau.

Ein alter Hase im Business

Jan Gudde hat bereits Erfahrungen vor der Kamera: Neben einem Bürojob modelt er für vier Agenturen im In- und Ausland. Zudem ist er als Influencer vor allem auf dem Socialmedia-Portal «Instagram» sehr aktiv. Mit seiner Teilnahme möchte er beweisen, dass auch Junge Träume haben, für die sie kämpfen. «Wir hängen nicht nur sinnlos am Handy rum und tun nichts». Im Gegenteil: Jan Gudde steht täglich um 5 Uhr morgens auf, bereitet sich auf dem Tag im Büro oder vor der Kamera vor. Für seine vielen Modeljobs kann er problemlos frei nehmen. Nach der Arbeit geht es ins Fitnesscenter oder zum Tennistraining. Danach geht es in die Werkstatt, wo der gelernte Schreiner selbstständige Arbeiten erledigt. Endlich zu Hause angekommen wird noch das Mittagessen für den nächsten Tag vorbereitet. Kochen und Ernährung haben für den Kandidaten einen hohen Stellenwert. Vom momentanen Fitnesshype hält er jedoch nichts alles im Masse ist sein Motto. Trotzdem käme ein McDonald’s Menü nach einer Partynacht für ihn niemals in Frage. Bei so viel Programm bleibt wenig Zeit für Freundschaften und Beziehung. Seine Freunde und seine Freundin unterstützen den Überflieger jedoch, wo sie nur können. «Meine Freundin ist sehr tolerant, obwohl ich so wenig Zeit habe, steht sie hinter mir.»

Jeder kämpft für sich

Mit den übrigen Kandidaten hat Gudde ein gutes Verhältnis: «Jeder von uns ist würdig, den Titel zu gewinnen, auch wenn wir am Ende Konkurrenten sind; es sind coole Jungs». Obwohl der Influencer bereits Kameraerfahrung und zahlreiche Follower hat, sieht er darin keinen Vorteil für sich. Egal ob er gewinnt oder nicht, der 22-Jährige treibt seine Karriere voran und möchte zukünftig seinen Schwerpunkt vermehrt auf die Schauspielerei und das Modeln setzen. «Es ist immer noch sehr speziell, wenn mich jemand erkennt. Ich bin schliesslich nicht anders als jeder andere.»

Bis zur Wahl im März 2019 können die Kandidaten in verschiedenen Challenges punkten. Über das Online-Voting und die Jury sind weitere Punkte zu ergattern.

Abstimmen kann man jeweils einmal wöchentlich im Internet unter

www.swissmensaward.ch

Weiteres zu Jan Gudde auf

www.instagram.com/jangudde/

Neue Oberaargauer Zeitung vom Mittwoch, 31. Oktober 2018, Seite 1 (10 Views)

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